Manchmal braucht es einen Umweg, um ans Ziel zu kommen
Die Familie Miailhe bewirtschaftete ihren Besitz in Martillac, im Herzen von Pessac-Léognan, über Generationen als Weingut – bis 1972 ein radikaler Schnitt kam: Die Weinberge wichen dem Maiglöckchenanbau.
Für mehr als vier Jahrzehnte war aus dem Weingut ein Blumenbetrieb geworden.
2015 kehrten die Brüder Ghislain und Julien Miailhe zu ihren Wurzeln zurück und gründeten das Château Carrosse Martillac neu. Der Name stammt von einem alten Weg in Martillac – dem „Chemin du Carrosse" –, der einst an den großen Gütern Smith Haut Lafitte, Rochemorin und Château du Thil vorbeiführte. Eine bescheidene Geste: Man benennt sich nicht nach einem Grand Cru, sondern nach dem Weg dorthin.
Heute umfasst das Gut 15 Hektar auf außergewöhnlichem Terroir: reiner Kies, Kies auf Ton und Ton-Kalkstein. Merlot, Cabernet Sauvignon und Petit Verdot werden parzellenbezogen vinifiziert und ohne Herbizide bewirtschaftet.
Ziel ist ein Pessac-Léognan, der seinen Platz unter den großen Gütern der Appellation einnimmt.

